Gedeckter-Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er bringt uns Obst hei hussassa. Macht die Blätter bunter, wirft die Äpfel runter. Heia hussassa, der Herbst ist da“ Na, wer kennst dieses Lied und musste es durch die Kindergarten- und Schulzeit auch gefühlt ständig singen?

Oh du schöne Apfelkuchenzeit!

Also ich kenne es nur zu gut und ich dachte die zweite Strophe ist doch DIE perfekt Einstimmung für meinen Gedeckten Apfelkuchen den ich euch heute mitgebracht habe oder?

Das was ich euch jetzt sage, wird mit Sicherheit keine große Überraschung sein: Ich backe wirklich das ganze Jahr über total gerne. Ganz egal ob im Sommer bei über 30 Grad in der Küche oder zu allen anderen Jahreszeiten. ABER: Am allerliebsten backe ich wirklich im Herbst. Draußen durch den Wald spazieren, mit den Gummistiefeln durch den mit bunten Blättern bedeckten Waldboden gehen, die Ohren an der gestrickten Wollmütze wärmen und die Herbstluft riechen.

Bei einem frisch gebackenen Gedeckten Apfelkuchen kommt doch jeder gern nach Hause

Und dann. Dann kommt man nach Hause, in die warme Wohnung. Und schon beim Betreten des Flurs steigt einem der wohlige Duft eines frischgebackenen Apfelkuchens in die Nase. Man setzt sich zusammen an den Tisch und wärmt sich mit einer Tasse frisch gebrühtem Früchtetee und einem Stück noch warmen Apfelkuchen wieder auf. Genau das ist mein perfekter Sonntagmittag im Herbst. Und, gebt es zu, ihr wollt jetzt doch auch gerne mit am Tisch sitzen und von dem Gedeckten Apfelkuchen naschen oder 🙂

Gedeckter-Apfelkuchen

Zwar kann ich euch kein Stückchen rüberbeamen. Aber zumindest das Rezept hab ich euch heute mitgebracht. Was einen gedeckten Apfelkuchen angeht, war das auch tatsächlich meine Premiere. Kuchen und Torten mit Äpfeln hab ich ja schon so einige gebacken. Aber diese Version war bislang noch nicht dabei. Und wenn ich mir jetzt überlege wie lecker er doch war ist das auch ein absoluter Jammer, um ehrlich zu sein 😉

Ganz nach dem Motto „An apple a day, keeps the doctor away“

Der Gedeckte Apfelkuchen gehört ja zu den absoluten Kuchen-Klassikern. Meine Version ist jedoch, wie ihr sehen könnt, nicht so ganz gedeckt. Also sagen wir mal eher semi-gedeckt. Aber so habt ihr eine wunderhübsche Deko auf eurem Kuchen.

Was ist denn euer liebster Kuchen mit Äpfeln? Verratet es mir doch gerne in den Kommentaren!

Bis bald meine Lieben, macht es gut!

Eure

Meli
Gedeckter-Apfelkuchen

Die im Rezept angegebenen Zutaten beziehen sich auf eine Größe von Ø 28 cm. Wenn du den Gedeckten Apfelkuchen in einer anderen Größe backen möchtest, kannst du hier ganz einfach die Zutatenmengen umrechnen.

Gedeckter Apfelkuchen
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
40 Min.
Arbeitszeit
50 Min.
 

Hier findest du ein Rezept für einen gedeckten Apfelkuchen aus einem einfachen Mürbteig mit einer leckeren Füllung aus Äpfeln, Mandeln und Rosinen.

Gericht: Dessert
Länder & Regionen: Germany
Keyword: Apfel, Apfelkuchen, Mandeln, Mürbteig, Rosinen
Portionen: 1 Kuchen, Ø 28cm
Autor: Mein Naschglück
Zutaten
Mürbteig
  • 400 gr Mehl
  • 200 gr Butter
  • 100 gr Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
Füllung
  • 1 kg Äpfel
  • 100 gr Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 50 gr gehobelte Mandeln
  • 50 gr Rosinen
Zum Bestreichen
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
Anleitungen
Mürbteig
  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und, ich mache es immer mit den Händen, zügig verkneten, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.

  2. Den Mürbteig abdecken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Füllung
  1. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.

  2. Zusammen mit dem Zucker und Zimt in einen Topf geben und die Äpfel bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Wenn die Äpfel viel Flüssigkeit verloren haben, diese mit einem TL Speisestärke binden.

  3. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, Rosinen und Mandelblättchen einrühren und das Kompott vollständig abkühlen lassen.

Fertigstellung
  1. Die Hälfte des Mürbteigs kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Backform damit auskleiden und den Teig der übersteht mit einem scharfen Messer abschneiden.

  2. Das abgekühlte Apfelkompott auf dem Boden verteilen und glatt streichen.

  3. Den Kuchen nun in den Kühlschrank stellen und in der Zwischenzeit den restlichen Mürbteig verarbeiten.

  4. Dafür auch den restlichen Mürbteig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis, der den gleichen Durchmesser hat wie die Oberfläche eurer Kuchenform, ausrollen.

  5. Hiervon stecht ihr nun die von euch gewünschten Motive aus.

  6. Anschließend nehmt ihr den Apfelkuchen aus dem Kühlschrank, legt eure ausgestochene Teigplatte mithilfe eines Tortenretters darauf und drückt die Ränder nach unten.

  7. Aus dem übrigen Teig nun zum Beispiel Blätter und Blumen ausstechen und den Rand eures Apfelkuchens sowie die Oberfläche damit dekorieren.

  8. Danach kommt der Apfelkuchen für 1-2 Stunden zurück in den Kühlschrank.

  9. Nach der Kühlzeit das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Apfelkuchen damit bestreichen.

  10. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen, Ober- und Unterhitze, bei 180 Grad für 45-50 Minuten goldbraun backen.

Rezept-Anmerkungen

Damit das Muster auf der oberen Mürbteigplatte und die ausgestochenen Motive ihre Form behalten ist es wichtig, dass die Kühlzeiten eingehalten werden.

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